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Gemeinsam für mehr Biodiversität - ein Obstgarten entsteht

Am 11. April 2026 durften wir ein ganz besonderes Projekt realisieren:
Gemeinsam mit rund 30 engagierten freiwilligen Helfer:innen aus verschiedenen Naturschutzvereinen, BirdLife Schweiz sowie vier Gärtnern der Schneider Gartengestaltung AG haben wir einen artenreichen Obstgarten angepflanzt.
Im Rahmen des Gartenrotschwanzprojekts hat uns BirdLife Schweiz dabei nicht nur fachlich unterstützt, sondern auch die Bäume für die Pflanzung
gesponsert.

Dieses Projekt wurde von Mehr als Garten umgesetzt - einer Initiative, die sich bisher vor allem für mehr Biodiversität im Siedlungsraum eingesetzt hat und nun erstmals auch auf Kulturland einen wichtigen Beitrag leisten kann.

Hinter Mehr als Garten stehen engagierte Fachpersonen wie Konrad Knüsel vom Natur- und Vogelschutzverein Therwil, Markus Winter von der Schneider Gartengestaltung AG sowie Romy Niederhauser von der MBG Verwaltungs AG, die gemeinsam mit ihrem Fachwissen und Engagement nachhaltige und vielfältige Lebensräume gestalten.

Ausgangslage:
Die Mieter-Baugenossenschaft Basel konnte 2022 eine Parzelle an der Fraumattstrasse in Liestal erwerben, inklusive einer landwirtschaftlichen Fläche.
Statt einer klassischen Wiesennutzung entstand die Vision eines vielfältigen, zukunftsgerichteten Obstgartens sowie einer 65 Meter langen Vogelhecke.

Warum ein Obstgarten und 65 Meter Vogelhecke?
Ein Obstgarten schafft im Vergleich zur Wiese deutlich mehr Lebensräume:
– Baumkronen, Sträucher und offene Flächen
– Nahrung für Bestäuber durch Blüten im Frühling
– Lebensraum für Vögel, Insekten, Kleinsäuger und Reptilien
– Totholz- und Fallobststrukturen als wichtige ökologische Elemente

Was ist entstanden?
– 26 Hochstammbäume
– 65 Meter Wildhecke
– zahlreiche Kleinstrukturen wie Ast-, Stein- und Totholzhaufen

Gleichzeitig wurde die landwirtschaftliche Nutzung mitgedacht:
Die Bäume sind so angeordnet, dass eine maschinelle Bewirtschaftung weiterhin möglich bleibt, also ein gelungenes Zusammenspiel von Ökologie und Praxis.

Weitere Highlights des Projekts:
– Integration bestehender Totholzstrukturen
– Vogelhecke zur Vernetzung von Lebensräumen
– Potenzial zur Weiterentwicklung (z. B. Wasserstrukturen)

Dieses Projekt ist mehr als eine Pflanzaktion - es ist ein starkes Zeichen für nachhaltige Landnutzung, für Biodiversität und für die Zukunft.
Gleichzeitig entsteht bereits heute eine ökologische Aufwertung für die geplante spätere Siedlung auf der angrenzenden Baulandparzelle.

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